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JAPAN HÖREN Silberfuchs Verlag

Der Silberfuchs Verlag wurde für den deutschen Hörbuchpreis 2007 in der Kategorie "Beste verlegerische Leistungen" mit folgender Begründung nominiert: „Diese hochwertigen Reiseführer fürs Ohr verbinden Information, Literatur und Musik auf ganz besondere Weise und sind zudem wunderschön ausgestattet.“

Das erste deutschsprachige Japan-Hörbuch auf CD.
Eine musikalisch illustrierte Reise durch die Kultur Japans von der Mythologie bis in die Gegenwart.


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JAPAN HÖREN

Silberfuchs Verlag

Autorinnen: Corinna Hesse und Antje Hinz
Sprecher: Rolf Becker
Spielzeit: 76 Minuten

Das erste deutschsprachige Japan-Hörbuch von Corinna Hesse und Antje Hinz.
Eine musikalisch illustrierte Reise durch die Kultur Japans von der Mythologie bis in die Gegenwart.
Hochwertige, künstlerisch gestaltete CD-Edition von Nanako Engel mit 16seitigem Beiheft.

Trackliste:

01: Die alten Mythen: die Geburt Japans aus dem Meer
02: Der Weg der Götter: Shintoismus – Japans älteste Religion
03: Der Buddhismus: die Macht der Schrift – der Klang der Stimme als Opfer
04: Die verfeinerte Welt des schönen Prinzen Genji: höfischer Alltag im Roman
05: Die Hofmusik Gagaku: die Veredelung des Klanges
06: Die Herrschaft der Kriegerfamilien: das Heike-Epos, die Schönheit des Todes
07: Zen-Buddhismus und die Meditation auf der Bambusflöte: der Atem wird Geist
08: Traumvisionen im leeren Raum: das Nô-Theater
09: Die unvollendete Schönheit: Zen und die Künste
10: Der Geist der Ehre: Kultur der Samurai und Erfolg der Wirtschaftsmacht Japan heute
11: Bürgerliches Leben und die Kultur in den Metropolen
12: Die Geisha: ein Bild vollendeter Weiblichkeit?
13: Star-Kult: das bürgerliche Kabuki-Theater
14: Schlagzeilen für die Bühne: das Bunraku-Puppenspiel
15: Natur und Kunst: der Dichter Bashô
16: Öffnung zum Westen: eine erzwungene Freundschaft
17: Japan in Europa: Kunst und Musik des Japonismus
18: Die kulturelle Verwandlung: Europa in Japan
19: Das Geheimnis der Form: der Schlüssel zur Tradition
20: Japan heute: die universale Kultur der Zukunft

Inhalt:

Das kleine Einmaleins japanischer Mentalität

Japan ist den Europäern trotz Globalisierung noch immer fremd und rätselhaft. Alles ist anders: die Umgangsformen, die Kommunikation, das Essen, die Kultur. Das alte traditionsreiche Japan (Shintoismus, Buddhismus, Teezeremonie, Ikebana, Japanische Gärten, Sumo) existiert unmittelbar neben dem hochindustrialisierten, modernen Staat (Sony, Toyota, Mitsubishi, Karaoke, Manga, Anime). Wie passt das zusammen?
Japan - ein Land der Extreme

Seit Jahrtausenden leben die Japaner mit ständigen Erdbeben, Tsunamis, Taifunen. Und so träumten die Menschen von einem besseren Land jenseits des Meeres. In den japanischen Mythen liegt das Paradies nicht im Himmel, sondern hinter dem Horizont des Meeres. Die Japaner zogen in ferne Länder, um Wissen und Erfahrungen zu sammeln. Kein Land der Welt hat fremde Kulturen so begierig aufgesogen wie Japan. Doch das Pendel der Extreme schlug in der japanischen Geschichte immer wieder um: Die Insellage führte gleichzeitig dazu, dass sich Japan über Jahrhunderte in völliger Abgeschlossenheit entwickelte. So entstand eine einzigartige Kultur.
Der Schlüssel zur Tradition

Das Land der aufgehenden Sonne entfachte schon früh die Begeisterung europäischer Künstler. Ende des 19. Jahrhunderts haben impressionistische Maler und Komponisten die japanische Kunst und Ästhetik in ihren Werken aufgegriffen - angeregt durch die Pariser Weltausstellungen. In Europa entstand die Kunstströmung des Japonismus. Bis heute nehmen die traditionelle japanische Musik (Gagaku, No, Bunraku, Kabuki, traditionelle Instrumente) und das fernöstliche Denken (Shintoismus, Buddhismus, Zen) auf die westliche Moderne Einfluss. Was macht die Faszination dieser fremdartigen Klangwelt aus? Wie entstanden die Ideale der Einfachheit, Klarheit und kargen Schönheit in Philosophie und Kunst?
Januskopf - Japan: der Blick zurück nach vorn

Die japanische Kultur war stets offen für Einflüsse von aussen – und hat doch ihr unverwechselbares Gesicht behalten. Im 19. Jahrhundert hielt im Zuge der Meiji-Ära der Westen in Japan Einzug. Die Verheissung lag im internationalen Wettbewerb, im Fortschritt durch Anpassung. Der Samurai schien zum Unternehmer geworden zu sein, um die Welt zu erobern. Doch wie in japanischen Grosskonzernen noch immer ganz eigene Regeln herrschen, so entdeckt auch die Kunst den Wert ihrer jahrhundertelangen Tradition wieder. Beispiel Musik: Längst hat sich in Japan eine international angesehene Avantgarde herausgebildet, die wie selbstverständlich traditionelle japanische Instrumente mit dem europäischen Orchesterklang verbindet. Kosmopolitische Komponisten von Toru Takemitsu bis Toshio Hosokawa haben die kulturellen Grenzen zwischen Ost und West endgültig verwischt.
Von der Mythologie in die Gegenwart

Der Schauspieler Rolf Becker erzählt die Geschichte(n) eines Landes, das die Natur vergöttert und die Kunst zum Lebensprinzip erklärt. Geschichten über Himmelsgötter, Shinto-Zeremonien und Buddhas Stimme, über kunstliebende Prinzen und sinnenfrohe Hofdamen, über Geishas und unerbittliche Samurai, über Kalligrafie, Ikebana, Teezeremonie, Garten- und Kampfkünste, über Gagaku, No, Kabuki und Bunraku. Originale Musik von uralten Shinto-Zeremonien

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CHINA HÖREN Silberfuchs Verlag